Am 10. August begann für meine PPP-Stipendiatin Liah Peschen das große Abenteuer: Im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP) verbringt sie ein Schuljahr in den USA.
Nach einem ersten Aufenthalt in Washington, D.C. ging es weiter nach Michigan zu ihrer Gastfamilie. Dort hat sie bereits viel erlebt – von einem Ausflug nach Mackinac Island und einer Fahrradtour rund um die Insel bis hin zum amerikanischen Schulalltag mit gelbem Schulbus, neuen Fächern und vielen neuen Freundschaften.
Besonders aktiv ist sie im Schwimmteam ihrer Schule. Auch ehrenamtlich engagiert sie sich in der Gruppe „Action“ für wohltätige Zwecke. Gleichzeitig entdeckt sie die amerikanische Kultur im Alltag und interessiert sich für die Unterschiede zwischen Deutschland und den USA.
Als ihr Pate im Rahmen des PPP freue ich mich sehr, ihre Erfahrungen begleiten zu dürfen. Ein solches Austauschjahr ist eine großartige Chance, neue Perspektiven kennenzulernen, Freundschaften zu schließen und ein Stück Deutschland in die USA zu tragen.
"Meine ersten Wochen in den USA
Am 10. August begann mein Abenteuer: Im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP) bin ich von Deutschland in die USA geflogen, um hier ein Schuljahr zu verbringen. Die ersten beiden Tage verbrachte ich in Washington, D.C. Dort lernte ich viele andere Stipendiatinnen und Stipendiaten aus verschiedenen Regionen Deutschlands kennen. Es war spannend, Menschen zu treffen, die wie ich vor einem neuen Lebensabschnitt standen und nun gemeinsam ein Jahr in den USA verbringen.
Anschließend ging es weiter nach Michigan zu meiner Gastfamilie. Ich wurde herzlich empfangen und konnte mein neues Zuhause, mein Zimmer und auch die Hunde kennenlernen.
Bevor die Schule am 26. August begann, durfte ich mit meiner Gastfamilie noch Mackinac Island besuchen. Die Insel war für mich eine ganz besondere Erfahrung, da es dort keine Autos gibt. Stattdessen kann man sich mit Fahrrädern oder Pferdekutschen fortbewegen. Wir sind einmal mit dem Fahrrad um die gesamte Insel gefahren und haben dabei viele schöne Eindrücke gesammelt. Außerdem habe ich dort unter anderem einen der ältesten Supermärkte der USA besucht.
Mit Beginn der Schule wurde mein amerikanischer Alltag dann richtig abwechslungsreich. Jeden Morgen fahre ich mit dem gelben Schulbus zur Schule und besuche dort ganz unterschiedliche Fächer – von Mathematik bis zum Backen. Besonders schön ist, dass ich bereits viele neue Menschen kennenlernen und Freundschaften schließen konnte.
Eine wichtige Rolle spielt dabei mein Schwimmteam. Ich hatte bereits meine ersten Wettkämpfe und habe dort einige meiner engsten Freunde gefunden. Außerdem habe ich eine weitere Austauschschülerin aus Italien kennengelernt. Auch außerhalb des Unterrichts engagiere ich mich an meiner Schule. In der Gruppe „Action“ kann ich mich ehrenamtlich für wohltätige Zwecke einsetzen und gleichzeitig weitere Schülerinnen und Schüler kennenlernen.
Abseits der Schule entdecke ich immer mehr die amerikanische Kultur. Ich war bereits in verschiedenen Grocery Stores, probiere amerikanische Lebensmittel aus und entdecke Serien und Dinge, die hier zum Alltag gehören. Viele dieser kleinen Erlebnisse sind für mich genauso spannend wie die großen Ausflüge. Um meine Erfahrungen festzuhalten, schreibe ich jeden Tag Tagebuch.
Auch der kulturelle und politische Austausch ist für mich ein wichtiger Teil meines Auslandsjahres. Die amerikanische Politik bekomme ich im Alltag bisher natürlich nicht in demselben Maße mit wie die deutsche Politik. Trotzdem versuche ich, mich zu informieren und Gespräche über aktuelle Themen zu führen. Besonders interessant finde ich dabei, welche Vorstellungen und Meinungen Menschen hier über Deutschland haben und wie sie unser Land wahrnehmen. Dadurch kann ich nicht nur die amerikanische Perspektive kennenlernen, sondern auch selbst etwas über Deutschland erzählen.
Schon in den ersten Wochen habe ich unglaublich viele neue Eindrücke gesammelt. Ich freue mich darauf, noch viele weitere Menschen kennenzulernen, neue Orte zu entdecken und während meines PPP-Jahres weiterhin Erfahrungen zu sammeln, die ich mit nach Deutschland nehmen kann."


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