Auf eine lange und durchaus wechselvolle Geschichte kann der Tag der Arbeit zurückblicken. In der Bundesrepublik hat sich der 1. Mai als ein Datum etabliert, an dem die Interessen der Beschäftigten klar zum Ausdruck gebracht werden. So geht es bei der Maikundgebung in Mönchengladbach, die 2026 erneut auf dem Rheydter Marktplatz stattgefunden hat, traditionell um gute Arbeit, faire Löhne und eine gerechte Arbeitswelt. Als direkt gewählter Abgeordneter für unsere Heimatstadt ist es für mich selbstverständlich, auch dort regelmäßig zu Gast zu sein - auch wenn der Dialog mit den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern für mich im Rest des Jahres genauso wichtig ist.
Der Tag der Arbeit ist aber eine gute Gelegenheit, um uns einen zentralen Grundsatz unserer Sozialen Marktwirtschaft wieder in Erinnerung zu rufen: Arbeit und Leistung muss sich lohnen!
Dieser Grundsatz leitet auch die anstehenden Reformen des Sozialstaats und ganz aktuell die sicher nicht einfache Reform bei der Krankenversicherung. Nur wenn wir bei allen Beteiligten im Gesundheitssystem sparen, verhindern wir einen Anstieg der Krankenkassenbeiträge, sorgen also dafür, dass die Arbeitseinkommen nicht ständig höher belastet werden. Genau deshalb haben wir aber auch noch nachzuarbeiten: Denn es ist nicht akzeptabel, dass nur die abhängig Beschäftigten jährlich 12 Milliarden Euro für die Krankenversicherung von Bürgergeldempfängern aufbringen müssen. Diese Mittel müssen aus dem Bundeshaushalt gezahlt werden.
Auch bei dem nächsten Reformprojekt, der Steuerreform, geht es um eine echte Entlastung für die fleißige Mehrheit in unserem Land. Ich setze mich daher v.a. für eine spürbare Erhöhung des Grundfreibetrags ein – das entlastet besonders kleine und mittlere Einkommen. Und auch Mehrarbeit muss sich mehr lohnen, denn wir brauchen dringend einen Schub für den Aufschwung in Deutschland. Für die Koalition in Berlin kann das nur eins heißen: An die Arbeit!
Es grüßt Sie herzlich!
Ihr Mann in Berlin
Dr. Günter Krings
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