
Der Bundestagsabgeordnete Dr. Günter Krings (CDU) hat im Rahmen seiner Sommertour 20225 die Aktion „Freizeit behinderter Jugendlicher“ e.V. (AFbJ) besucht und sich vor Ort im Gespräch mit Geschäftsführer Tim Theuerzeit und Yannick Lange (Verwaltung und Marketing) über die vielseitige Arbeit des Vereins informiert und über die aktuellen Herausforderungen ausgetauscht.
Die AFbJ ist seit 1967 eine feste Institution in Mönchengladbach. Sie bietet Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Behinderung ein breitgefächertes Angebot: Freizeitaktivitäten, Ausflüge, Ferienfreizeiten, inklusive Projekte, Beratung, Assistenzdienste, ein Wohnhaus mit 18 Plätzen sowie einen eigenen Fahrdienst. Auch Angebote für Menschen ohne Behinderung gehören bewusst zum Konzept – die Förderung von Teilhabe, Gemeinschaft und Inklusion steht im Mittelpunkt.
„Die AFbJ ist ein echter Glücksfall für unsere Stadt. Was hier an Betreuung, Gemeinschaft und Lebensfreude für Menschen mit Handicap geleistet wird, verdient größte Anerkennung“, betonte Krings. „Die Arbeit der AFbJ macht Mönchengladbach menschlicher und reicher.“
Im Gespräch wurde auch deutlich, vor welchen strukturellen Problemen der Verein steht: Der Bedarf an Plätzen und Angeboten wächst stetig, doch Fachkräftemangel, begrenzte Raumkapazitäten und fehlende Planungssicherheit bei der Finanzierung stellen große Herausforderungen dar. „Wir möchten gerne noch mehr Menschen mit Unterstützungsbedarf erreichen – aber dafür fehlen uns aktuell die personellen, räumlichen und finanziellen Ressourcen“, sagte Geschäftsführer Tim Theuerzeit.
Der Verein plant derzeit ein weiteres Wohnprojekt und ist dafür auf politische und gesellschaftliche Unterstützung angewiesen. Krings zeigte sich offen für die Anliegen: „Einrichtungen wie die AFbJ tragen maßgeblich dazu bei, dass Inklusion nicht nur ein abstraktes Ziel, sondern gelebte Realität wird. Dieses Engagement verdient nicht nur Anerkennung, sondern auch konkrete Unterstützung – von Politik, Verwaltung und Gesellschaft.“
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