Kriminalstatistik 2018 – Maßnahmen gegen Wohnungseinbrüche wirken

03.04.2019

Weniger Diebstähle und weniger Wohnungseinbrüche – gestern wurde die aktuelle polizeiliche Kriminalstatistik von Bundesinnenminister Horst Seehofer vorgestellt. „Es ist erfreulich, dass die Zahl der gemeldeten Wohnungseinbrüche einen historischen Tiefstand erreicht hat. Das zeigt, dass unsere Maßnahmen aus der letzten Legislaturperiode wirken,“ erläutert der Mönchengladbacher Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär im Innenministerium Dr. Günter Krings (CDU).

Insgesamt ist die Zahl der erfassten Straftaten um 3,4 % auf rund 5,5 Millionen zurückgegangen. Bei den Wohnungseinbrüchen ist sogar ein Rückgang von 16,3 % zu verzeichnen. „Unser seit Jahren verfolgter Ansatz ist richtig: mehr Stellen für die Polizei, härtere Strafen für Einbrecher und mehr Prävention etwa durch KfW-Zuschüsse für einbruchshemmende Maßnahmen,“ so Krings weiter.

„Nicht akzeptabel ist für uns allerdings der starke Anstieg der Straftaten gegen Polizisten und Rettungskräfte. Hier ist dringender Handlungsbedarf geboten. Zwar liegt der immense Anstieg von 39,9 % der Straftaten unter anderen auch an Strafverschärfungen und einer anderen Erfassung, dennoch ist jeder Übergriff auf einen Polizisten oder eine Rettungskraft zu viel. Menschen, die uns täglich helfen und unterstützen, haben auch den Anspruch darauf, von uns geschützt zu werden,“ so Krings abschließend.