Impfschutz in Mönchengladbach muss deutlich erhöht werden

07.05.2019

In Europa steigt die Zahl der Masernfälle dramatisch. Auch NRW ist Spitzenreiter bei Masernfällen. Grund genug für die Stadt Mönchengladbach aktiv zu werden und das Impfbündnis Mönchengladbach ins Leben zu rufen. Gemeinsam mit der kommunalen Gesundheitskonferenz und ortsansässigen Ärzten sagt die Stadt Mönchengladbach Masern und anderen Infektionskrankheiten den Kampf an. Der Bundestagsabgeordnete aus Mönchengladbach Dr. Günter Krings (CDU) unterstützt das Impfbündnis und setzt sich für höhere Durchimpfraten ein.

„Masern sind keine Kinderkrankheit! Mehr als die Hälfte aller Masernfälle in Deutschland betreffen Jugendliche und Erwachsene. Und harmlos sind sie schon gar nicht. Die Krankheit kann einen schweren Verlauf nehmen und Spätfolgen entwickeln. Für einige Erkrankte endet sie tödlich. Daher unterstützte ich sehr gerne das Impfbündnis Mönchengladbach und setze mich für höhere Durchimpfraten und eine bessere Aufklärung ein“, erläutert Günter Krings. 

Eine Impfung hat nicht nur das persönliche Ziel des Geimpften nicht an der Krankheit zu erkranken. Sie dient auch dem Schutz der Allgemeinheit und führt bei guter Durchimpfrate zur Ausrottung der Krankheit. „Hierfür benötigen wir aber eine Impfquote von über 90 %. Je mehr dieses wichtige Thema in die Öffentlichkeit getragen wird, umso mehr Menschen prüfen Ihren Impfschutz und holen, bei Impflücken, den wichtigen Schutz vor Infektionskrankheiten, wie etwa den Masern nach. Wir hoffen, dass mit solchen Werbemaßnahmen die Impfquoten effektiv erhöht werden, damit wir nicht in die Lage kommen, auch über die jetzt dringend notwendige Masern-Impfpflichten hinaus über Pflichten auch bei weiteren Krankheiten sprechen müssen“, so Krings.