Für mich steht fest: Russlands Angriffskrieg darf der Ukraine nicht die Möglichkeit nehmen, ihre Zukunft selbst zu bestimmen und ihren Platz in der europäischen Familie einzunehmen.
Ich habe mich per Video-Zuschaltung mit einer Rede an einer internationalen Konferenz an der Universität Regensburg beteiligt. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie das ukrainische Unternehmens- und Investitionsrecht mit dem Recht der Europäischen Union in Einklang gebracht werden kann.
Das mag auf den ersten Blick nach einer juristischen Detailfrage klingen. Tatsächlich geht es um eine zentrale Voraussetzung für die Zukunft des Landes: Investoren und Unternehmen brauchen verlässliche Regeln, einen wirksamen Schutz ihres Eigentums und die Sicherheit, dass vertragliche Ansprüche durchgesetzt werden können. Das schafft Vertrauen und ist entscheidend für den wirtschaftlichen Wiederaufbau der Ukraine.
Ein glaubwürdiger Weg in die Europäische Union braucht politische Unterstützung – und sorgfältige Arbeit an den rechtlichen und institutionellen Voraussetzungen. Dazu leistet die Konferenz einen wichtigen Beitrag. Ich danke allen Beteiligten, die mit ihrer wissenschaftlichen Expertise daran mitwirken, die europäische Zukunft der Ukraine vorzubereiten.
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