Günter Krings zieht Bilanz seiner Sommertour:
Mittelstand, Wirtschaft und Menschen vor Ort im Mittelpunkt
Mönchengladbacher Bundestagsabgeordneter besucht Unternehmen, Handwerk, soziale Einrichtungen und Projekte – zahlreiche Anregungen für die politische Arbeit in Berlin
Nach mehreren Wochen vor Ort hat der Mönchengladbacher Bundestagsabgeordnete Dr. Günter Krings (CDU) seine diesjährige Sommertour abgeschlossen. Im Mittelpunkt standen insbesondere die Mönchengladbacher Unternehmen und die Frage, unter welchen Rahmenbedingungen der Mittelstand in Deutschland erfolgreich bleiben kann. Daneben besuchte Krings das Handwerk, soziale Einrichtungen und wichtige Projekte in verschiedenen Stadtteilen.
„Die Gespräche vor Ort sind für mich ein wichtiger Teil meiner Arbeit. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten will ich zuhören, Probleme verstehen und erfahren, wo Politik konkret unterstützen kann. Viele der Anregungen aus Mönchengladbach nehme ich direkt mit nach Berlin“, so Krings.
Mittelstand unter Druck – Bürokratie abbauen, Wettbewerbsfähigkeit stärken
Bei seinen Besuchen bei Franke Chemiefasern, Engineering Dobersek, dem RZH-Rechenzentrum Hartmann, CEWE, Gartencenter Lenders und Gothe Edelstahl wurde deutlich, wie vielfältig und leistungsfähig der Mönchengladbacher Mittelstand ist – aber auch, vor welchen Herausforderungen die Unternehmen stehen.
Wiederkehrende Themen waren steigende Kosten, Fachkräftesicherung, internationale Wettbewerbsfähigkeit, Investitionszurückhaltung und vor allem die zunehmende Bürokratie. Bei Franke Chemiefasern ging es beispielsweise um die neue europäische Verpackungsverordnung und den erheblichen Aufwand, den deren Umsetzung für kleinere Unternehmen mit sich bringt. Bei Gothe Edelstahl wurde deutlich, wie stark Energie- und Materialkosten, geopolitische Krisen und wachsende regulatorische Anforderungen mittelständische Industrieunternehmen belasten.
Auch die internationale Ausrichtung des Mönchengladbacher Mittelstands wurde deutlich. Engineering Dobersek hat trotz des weitgehenden Wegfalls des Russlandgeschäfts neue Märkte erschlossen und ist unter anderem in Zentralasien, den USA und weiteren Ländern aktiv.
„Die Unternehmen haben mir eindrucksvoll gezeigt, dass unternehmerischer Wille und Innovationskraft vorhanden sind. Was fehlt, sind häufig verlässliche Rahmenbedingungen und mehr Freiraum. Bürokratie darf nicht zur Wachstumsbremse werden. Wer Arbeitsplätze, Investitionen und Innovationen in Deutschland sichern will, muss Unternehmen wieder mehr Luft zum Atmen geben“, betont Krings.
Auch Digitalisierung und neue Arbeitsmodelle spielten eine Rolle. Beim RZH-Rechenzentrum informierte sich Krings über den Einsatz Künstlicher Intelligenz und die dort praktizierte Vier-Tage-Woche. Bei CEWE erhielt er Einblicke in moderne Produktionsverfahren. Gartencenter Lenders wiederum steht beispielhaft für die Bedeutung familiengeführter Unternehmen, die über Generationen Arbeitsplätze schaffen und ihre Standorte weiterentwickeln.
Handwerk und Stadtentwicklung
Bei der Kreishandwerkerschaft Mönchengladbach tauschte sich Krings mit dem neuen Kreishandwerksmeister Torsten Rose über Fachkräfte, Ausbildung, Planungssicherheit und die hohen Kosten des Bauens aus. Ein Thema war auch der neue „Gebäudetyp E“, mit dem Bauen durch weniger unnötige Standards einfacher und günstiger werden soll.
Beim Kennenlerngespräch mit EWMG- und WFMG-Geschäftsführer Stefan Anspach ging es um die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt, Gewerbeflächen und die Chancen des Strukturwandels. „Mönchengladbach verfügt über große Entwicklungspotenziale. Wir müssen sie nutzen, Unternehmen gute Bedingungen bieten und gleichzeitig attraktive Wohn- und Lebensräume schaffen“, so Krings.
Soziales und Verkehrssicherheit
Auch soziale Themen gehörten zur Sommertour. Bei der Hephata Arbeit nahm Krings an der bundesweiten Aktion „Schichtwechsel“ teil und arbeitete selbst mit Beschäftigten mit Behinderungen zusammen.
„Diese unmittelbare Begegnung war für mich besonders wertvoll. Wenn wir in Berlin über Teilhabe und Inklusion sprechen, müssen wir die Lebenswirklichkeit der Menschen kennen“, erklärt Krings.
Im Kinderverkehrsgarten in Hardt informierte sich der Bundestagsabgeordnete über die erfolgreiche Verkehrserziehung für Kita-Kinder. Das von ihm bereits in der Entstehungsphase unterstützte Projekt wurde inzwischen mit dem DVR Vision Zero Award ausgezeichnet und gilt bundesweit als Vorbild.
Hintergrund zur Sommertour
Bereits zum 22. Mal nutzte Dr. Günter Krings die sitzungsfreie Sommerzeit für seine Sommertour. Unter dem Motto #Sommertour2026 – Krings vor Ort besuchte er zahlreiche Unternehmen, Einrichtungen, Projekte und Institutionen in verschiedenen Stadtteilen Mönchengladbachs. Ziel ist es, aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen unmittelbar vor Ort kennenzulernen und die gewonnenen Erfahrungen in die politische Arbeit im Deutschen Bundestag einzubringen.
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