Liahs Austauschjahr: Ein erlebnisreicher Oktober in Michigan

20.10.2026

Meine Stipendiatin Liah Peschen berichtet in ihrem zweiten Monatsbericht von ihrem Austauschjahr in Michigan. Zwischen amerikanischen Herbsttraditionen, Homecoming, Football und spannenden Einblicken in die Geschichte der USA sammelt sie viele neue Erfahrungen im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms.

„Mein Austauschjahr in den USA – Ein erlebnisreicher Oktober in Michigan - Monat 2

Auch im zweiten Monat meines Austauschjahres in Michigan durfte ich viele neue Erfahrungen sammeln und die amerikanische Kultur noch besser kennenlernen. Der Oktober war voller besonderer Erlebnisse, neuer Eindrücke und typisch amerikanischer Traditionen, die ich bisher nur aus Filmen oder Erzählungen kannte.
Ein besonderes Erlebnis war der Besuch eines Pumpkin Patch. Dort konnte ich den amerikanischen Herbst und die Vorbereitungen auf Halloween hautnah miterleben. Überall gab es Kürbisse, herbstliche Dekorationen und verschiedene Aktivitäten. Auch die ersten Halloween-Dekorationen in den Wohngebieten waren beeindruckend. Viele Häuser wurden mit Kürbissen, Lichtern und teilweise sehr aufwendigen Dekorationen geschmückt. Es ist interessant zu sehen, wie viel Wert in den USA auf solche Traditionen gelegt wird und wie sehr sie das Leben im Herbst prägen.
Auch das Schwimmen ist weiterhin ein wichtiger Teil meines Alltags. Ich bin noch immer im Schwimmteam meiner Schule aktiv, doch die aktuelle Saison neigt sich langsam dem Ende zu. Das macht mich sehr traurig, da mir die gemeinsame Zeit mit dem Team viel Spaß macht. Gleichzeitig freue ich mich darauf, danach eine neue Sportart auszuprobieren und mit neuen Freundinnen in eine weitere Sportsaison zu starten. So kann ich auch in den kommenden Monaten neue Erfahrungen sammeln und weitere Bereiche des amerikanischen Schullebens kennenlernen.
Ein weiteres Highlight war Homecoming, kurz Hoco, ein traditioneller Schultanz, der an vielen amerikanischen Highschools stattfindet. Dabei kommen Schülerinnen und Schüler zusammen, um gemeinsam zu feiern und das Schulleben außerhalb des Unterrichts zu erleben. Solche Veranstaltungen sind ein wichtiger Teil der amerikanischen Highschool-Kultur und unterscheiden sich deutlich von dem, was ich aus Deutschland kenne.
Außerdem konnte ich mehrere American-Football-Spiele besuchen. Die Atmosphäre bei diesen Spielen ist besonders, da viele Schülerinnen und Schüler, Familien und andere Zuschauer ihre Schulmannschaft unterstützen. Die Spiele sind häufig mit viel Begeisterung, Musik und gemeinsamen Aktivitäten verbunden. Dadurch konnte ich einen weiteren wichtigen Teil des amerikanischen Schullebens kennenlernen.
Ein besonderes Erlebnis außerhalb meines Schulalltags war der Besuch des Gerald R. Ford Presidential Museum gemeinsam mit anderen Stipendiatinnen und Stipendiaten. Dort hatte ich die Gelegenheit, mehr über die amerikanische Geschichte und die politische Entwicklung der Vereinigten Staaten zu erfahren. Gerade im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms finde ich es wichtig, mich nicht nur mit dem Alltag, sondern auch mit der Geschichte und dem politischen System meines Gastlandes auseinanderzusetzen. Außerdem war es schön, die anderen Stipendiaten wiederzusehen und unsere bisherigen Erfahrungen während des Austauschjahres miteinander zu teilen.
Natürlich bringt ein Austauschjahr neben vielen schönen Erlebnissen auch Herausforderungen mit sich. Sich an eine neue Umgebung, eine andere Sprache und einen anderen Schulalltag zu gewöhnen, ist nicht immer einfach. Gleichzeitig lerne ich durch diese Erfahrungen, selbstständiger zu werden, mich neuen Situationen anzupassen und offen auf andere Menschen zuzugehen.
Rückblickend war mein zweiter Monat in den USA sehr erlebnisreich. Ich konnte viele amerikanische Traditionen kennenlernen, neue Erfahrungen sammeln und weitere Eindrücke von der amerikanischen Kultur gewinnen. Ich bin dankbar für die Möglichkeit, diese Erfahrungen durch das Parlamentarische Patenschafts-Programm machen zu dürfen, und freue mich auf die kommenden Monate meines Austauschjahres.“