Krings-Kolumne: Fels in der Brandung

06.09.2026

Der „Blick aus Berlin“ gibt mir regelmäßig die Gelegenheit, Ihnen das politische Geschehen in der Hauptstadt näherzubringen. Im Normalfall blicken wir nach Berlin, um die aktuellen Tendenzen und Entwicklungen zu erfahren. An diesem Wochenende ist es ausnahmsweise einmal anders. Denn Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hatte seinen Besuch in Mönchengladbach angekündigt, um beim Niederrheintag der CDU in der Kaiser-Friedrich-Halle zu sprechen.

Ganz offensichtlich gibt es jedenfalls Teile der Berliner Regierungspolitik, die nicht zu Unrecht für Kritik sorgen. Ich bin daher froh, vor allem in der Innenpolitik mitwirken zu können, bei der ich auch viel Zustimmung für einen Politikwechsel in der Migrations- und Sicherheitspolitik erfahre. Und das hängt sehr stark mit der Arbeit von Alexander Dobrindt in der Bundesregierung zusammen. Seit seinem Amtsantritt demonstriert er, dass die Innere Sicherheit eine Kernaufgabe unseres Staates ist. Die Migrationswende ist ebenso sein Werk wie die längst überfällige Ausweitung der Kompetenzen der Bundespolizei, des Verfassungsschutzes und des Bundesnachrichtendienstes.

Wie akut die Bedrohungslage mittlerweile ist, hat uns spätestens der Anschlagsversuch mit einer Sprengstoff-Drohne am Flughafen Leipzig/Halle vor Augen geführt. Deutschland sieht sich kontinuierlich mit hybriden Attacken, nicht nur aus Russland, konfrontiert. In diesen Zeiten brauchen wir eine starke Innenpolitik. Und ich bin froh, dass mein Kollege Alexander Dobrindt, mit dem ich seit 2002 zusammenarbeite, in diesen harten Zeiten die Verantwortung für die Innere Sicherheit in der Bundesregierung trägt.

 

Es grüßt Sie herzlich!

Ihr Mann in Berlin

Dr. Günter Krings