Krings besucht familiengeführtes Traditionsunternehmen Franke Chemiefasern:
Bürokratie darf Mittelstand nicht ausbremsen
Im Rahmen seiner Sommertour hat der Mönchengladbacher Bundestagsabgeordnete Dr. Günter Krings die Franke Chemiefasern GmbH & Co. KG im Gewerbegebiet am Lehmkuhlenweg besucht. Gemeinsam mit den geschäftsführenden Gesellschaftern Peter Franke und Philip Franke sprach Krings über die aktuellen Herausforderungen für mittelständische Unternehmen und insbesondere über die Auswirkungen neuer europäischer Regulierungen.
Das familiengeführte Unternehmen handelt seit mehr als 70 Jahren mit synthetischen Fasern und technischen Garnen und wird mittlerweile in dritter Generation geführt. Mit neun Beschäftigten beliefert Franke Chemiefasern Kunden weltweit und hat sich insbesondere im Bereich technischer Spezialgarne und hochwertiger Filamentgarne einen Namen gemacht.
Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die neue europäische Verpackungsverordnung (PPWR), die ab August 2026 anzuwenden ist. Philip Franke schilderte eindrücklich den erheblichen bürokratischen Aufwand, der insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen vor große Herausforderungen stelle. Trotz intensiver Beschäftigung mit der Materie seien viele Vorgaben nur schwer verständlich und es fehle an praxisnahen Hilfestellungen.
„Gerade familiengeführte mittelständische Unternehmen sind das Rückgrat unserer Wirtschaft. Sie schaffen Arbeitsplätze, investieren langfristig und übernehmen Verantwortung. Umso wichtiger ist es, dass politische Vorgaben praktikabel ausgestaltet werden. Wenn selbst gut aufgestellte Unternehmen kaum noch nachvollziehen können, welche Anforderungen gelten und wie sie diese umsetzen sollen, dann läuft etwas schief“, erklärte Krings.
Im Gespräch wurde deutlich, dass Unternehmen bereit sind, ihren Beitrag zu Umwelt- und Ressourcenschutz zu leisten. Voraussetzung sei jedoch, dass neue Regelungen verständlich, verhältnismäßig und mit vertretbarem Verwaltungsaufwand umgesetzt werden können. Krings sagte zu, die geschilderten Erfahrungen in seine politische Arbeit einzubeziehen und sich weiterhin für einen spürbaren Bürokratieabbau einzusetzen.
„Bürokratieabbau darf kein Schlagwort bleiben. Wer Wettbewerbsfähigkeit erhalten will, muss Unternehmen Freiräume für Innovation und unternehmerisches Handeln geben, statt sie immer stärker mit Dokumentations- und Meldepflichten zu belasten“, so Krings. „Ich werde das Wirtschaftsministerium in Berlin sehr eindringlich bitten, sich für die Zähmung dieses neuerlichen Bürokratiemonsters aus Brüssel einzusetzen. So kann es in Europa nicht weitergehen.“
Neben den aktuellen politischen Themen nutzte der Bundestagsabgeordnete den Besuch, um sich mit Peter und Philip Franke über die Entwicklung des Familienunternehmens auszutauschen. Beeindruckt zeigte er sich von der Erfolgsgeschichte des Unternehmens, das sich über drei Generationen hinweg erfolgreich am internationalen Markt behauptet und dabei auf langfristige Kundenbeziehungen, hohe Fachkompetenz und Verlässlichkeit setzt.
Hintergrund zur Sommertour von Günter Krings
Bereits zum 22. Mal nutzt der Mönchengladbacher Bundestagsabgeordnete Dr. Günter Krings die sitzungsfreie Sommerzeit, um im Rahmen seiner Sommertour direkt vor Ort in seinem Wahlkreis mit den Menschen ins Gespräch zu kommen.
Unter dem Motto #Sommertour2026 – Krings vor Ort besucht er in diesen Wochen zahlreiche Unternehmen, Vereine, soziale Einrichtungen und Projekte in den verschiedenen Stadtteilen von Mönchengladbach. Dabei geht es ihm nicht nur darum, einen Einblick in die aktuelle Situation vor Ort zu gewinnen, sondern vor allem um den persönlichen Austausch: Wo läuft es gut? Wo liegen Herausforderungen? Und an welchen Stellen kann Politik konkret unterstützen?
Die Sommertour ist seit über zwei Jahrzehnten ein fester Bestandteil seiner Arbeit als Bundestagsabgeordneter – mit dem Ziel, die Verbindung zwischen Bundespolitik und den Anliegen der Menschen vor Ort zu stärken und die Erfahrungen aus dem Wahlkreis direkt in seine politische Arbeit in Berlin einfließen zu lassen.
Foto I: v.l.n.r.: Peter Franke, Philip Franke und Dr. Günter Krings
Foto II: v.l.n.r.: Dr. Günter Krings, Peter Franke und Philip Franke
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