Rentenreform

02.07.2026
Pressemitteilung

CDU setzt auf Generationengerechtigkeit, Stabilität und Kapitaldeckung

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Günter Krings begrüßt den Vorschlag der Rentenkommission als wichtigen Schritt für eine zukunftsfeste und generationengerechte Ausgestaltung der gesetzlichen Rentenversicherung. Ziel der Reform müsse es sein, das Rentensystem langfristig zu stabilisieren, das Rentenniveau zu sichern und die Lasten zwischen den Generationen fair zu verteilen.

„Ohne strukturelle Reformen werden die Beiträge weiter steigen und das Rentenniveau langfristig sinken. Der jetzt vorliegende, wissenschaftlich erarbeitete Vorschlag bietet die Chance, diesen Trend zu durchbrechen und das Vertrauen in die gesetzliche Rente nachhaltig zu stärken“, so Krings.

Kernpunkt der Reform sei die Einführung einer ergänzenden Kapitalrente. Diese solle einen Teil der Beitragszahlungen kapitalgedeckt am Kapitalmarkt anlegen und damit insbesondere jüngeren Generationen zusätzliche Rentenansprüche ermöglichen. Nach Berechnungen der Kommission könne ein durchschnittlicher Beitragszahler dadurch im Ruhestand inflationsbereinigt rund 770 Euro monatlich zusätzlich erhalten.
Auch beim Renteneintrittsalter sieht der Vorschlag notwendige Anpassungen vor. Ab 2031 soll dieses an die steigende Lebenserwartung gekoppelt werden. Damit werde sichergestellt, dass das Verhältnis von Lebensarbeitszeit und Rentenbezugsdauer langfristig stabil bleibt. Nach aktuellen Projektionen würde ein Renteneintrittsalter von 70 Jahren frühestens im Jahr 2092 erreicht.

Zudem soll der sogenannte abschlagsfreie vorzeitige Renteneintritt für besonders langjährig Versicherte („Rente mit 63“) perspektivisch entfallen und durch eine gezielte Schutzregelung für gesundheitlich eingeschränkte Beschäftigte ersetzt werden. Gleichzeitig soll der Nachhaltigkeitsfaktor wieder gestärkt werden, um die Rentenanpassungen stärker an die Lohnentwicklung zu koppeln.

Ein weiterer zentraler Baustein ist die Ausweitung des Kreises der Beitragszahler. Künftig sollen auch Abgeordnete, Vorstände großer Unternehmen sowie viele Selbständige in die gesetzliche Rentenversicherung einbezogen werden. Ziel sei eine breitere Finanzierungsbasis und mehr Solidarität im System. Darüber hinaus solle die Beamtenversorgung langfristig stärker an das Rentensystem angeglichen werden, wobei Verbeamtungen künftig auf hoheitliche Kernbereiche konzentriert werden sollen.

„Mit diesem Reformpaket wird die gesetzliche Rente auf ein solides, modernes und tragfähiges Fundament gestellt. Jetzt kommt es darauf an, die notwendigen Entscheidungen zügig umzusetzen, um die Alterssicherung für kommende Generationen zu sichern“, so Krings abschließend.