In dieser Woche habe ich mich mit zwei Fahrschulinhabern aus Mönchengladbach ausgetauscht. Ihr Befund ist alarmierend:
Allein durch die Ankündigung von Reformen beim Führerschein sind die Anmeldezahlen in Mönchengladbacher Fahrschulen um 50–70 % eingebrochen und von Schließungen bedroht.
- Viele junge Menschen warten ab – in der Erwartung, dass der Führerschein künftig deutlich günstiger werden könnte.
- Gleichzeitig steigen für die Fahrschulen Personal-, Energie- und Betriebskosten weiter.
- Erste Betriebe denken bereits über Kurzarbeit nach, manche fürchten um ihre Existenz.
Die geplanten Reformen des Bundesverkehrsministeriums können langfristig sinnvoll sein. Wir dürfen die Betriebe vor Ort nicht im Regen stehen lassen - und wir brauchen Verbesserungen, die schnell greifen und tatsächlich auch Kosten reduzieren.
-> z. B. die Reduzierung der gesetzlichen Pflichtstunden bei Sonderfahrten oder Fahrten mit Schaltgetriebe.
Ein bezahlbarer Führerschein ist wichtig. Aber wir brauchen auch unsere Fahrschulen vor Ort, wo für diese Führerscheine gelernt werden kann.
Ich bleibe an dem Thema dran – für junge Menschen UND für unsere mittelständischen Betriebe vor Ort.
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