Mehr Sicherheit im Luftverkehr
Der Mönchengladbacher Bundestagsabgeordnete Dr. Günter Krings spricht sich für den Einsatz von Körperscannern an deutschen Flughäfen aus. In der vergangenen Woche besuchte er den Amsterdamer Flughafen Schiphol, der als erster mitteleuropäischer Flughafen die neue Sicherheitstechnologie einsetzt.
"Bei meinem Besuch am Flughafen Schiphol habe ich mich persönlich davon überzeugen können, dass die Geräte die Gesundheit nicht beeinträchtigen und die Intimsphäre der Person wahren", berichtet Krings.
Anders als die erste Generation dieser Geräte zeigen die neuen Modelle nicht ein realistisches Bild des Körpers auf dem Kontrollschirm an, sondern eine schematische Personendarstellung, vergleichbar mit dem Bild eines Ampelmännchens. Der Scanner tastet lediglich die Körperoberfläche ab und signalisiert dann die Position der am Körper getragenen potentiell gefährlichen Gegenstände. "Es wäre fahrlässig, diese Technik zu tabuisieren oder unbegründete Angst davor zu schüren", so Krings.
"Der Einsatz von Körperscannern wird das Sicherheitsniveau an Flughäfen deutlich erhöhen und die Sicherheitskontrolle effizienter gestalten." Unangenehmes Abtasten des ganzen Körpers durch das Sicherheitspersonal sei dann nicht mehr notwendig. „Das ist dann ein echter Zugewinn für die Intimsphäre der Fluggäste.“
Die Bundespolizei prüft derzeit die technischen Möglichkeiten des Einsatzes, der an deutschen Flughäfen im Sommer 2010 anlaufen soll. Krings meint dazu nach seinem Besuch in Amsterdam: „Die positiven Erfahrungen in den Niederlanden zeigen, dass die Befürchtungen unbegründet sind und die Technik bereits heute einsatzbereit ist.“