Günter Krings begrüßt Bußgelder wegen Telefonwerbung:

„Bußgelder sind ein erster Sieg für den Verbraucherschutz"

 

Erstmals seit der Gesetzesänderung im Sommer letzten Jahres hat die Bundesnetzagentur Bußgelder wegen unerlaubter Telefonwerbung verhangen. Der Mönchengladbacher Bundestagsabgeordnete begrüßt das harte Durchgreifen der Aufsichtsbehörde:

„Die Union hat mit dem Gesetz zur Bekämpfung unerlaubter Telefonwerbung und zur Verbesserung des Verbraucherschutzes vom 4. August 2009 der Bundesnetzagentur die nötigen Mittel gegeben, um den Verbraucher effektiv gegen betrügerische und unlautere Telefonanrufe zu schützen. Die nun verhängten Bußgelder in einer Gesamthöhe von einer halben Millionen Euro sind ein klarer erster Erfolg dieser Gesetzesänderung.“

Call-Center und deren Auftraggeber hatten sich wiederholt über die neuen Regeln zur Telefonwerbung hinweggesetzt und insbesondere die neue Rufnummernanzeigepflicht missachtet. Mit Hilfe der Verbraucher und deren zahlreichen Beschwerden und Hinweisen konnte dies nun in neun nachgewiesen werden. Zahlreiche weitere Ermittlungen laufen noch.

„Als zuständiger Berichterstatter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion habe ich mich bei den Beratungen zu diesem Gesetz stets dafür eingesetzt, dass unlautere und rechtswidrige Telefonwerbung besser verfolgt und damit das geltende Recht durchgesetzt werden kann. Die ausgesprochenen Strafen zeigen, dass die neuen Regeln Wirkung zeigen. Die Bußgelder in empfindlicher Höhe sind ein klares Signal, dass unerlaubte Telefonwerbung kein Kavaliersdelikt ist und der Staat den Verbraucherschutz ernst nimmt. Der Lerneffekt für Call-Center-Betreiber und ihre Auftraggeber wird nicht lange auf sich warten lassen. Trotzdem muss weiter beobachtet werden, ob der Schutz noch weiter verbessert werden kann“, so Krings.