Eiserner Rhein ist unwirtschaftlich
Der Bundestagsabgeordnete Dr. Günter Krings findet das Handeln der Deutschen Bahn AG beim Eisernen Rhein konsequent: „Wenn es stimmt, dass die Bahn den Eisernen Rhein auf die Streichliste gesetzt hat, kann ich das gut nachvollziehen“, so Krings. Schließlich habe erst zuletzt ein unabhängiges Gutachten aus Belgien und den Niederlanden bestätigt, dass der Eiserne Rhein unwirtschaftlich sei.
„Wir haben immer betont, dass wir die Güterverkehrsstrecke nur bei einem bestmöglichen Schutz der Anwohner akzeptieren werden“, so Krings. In Mönchengladbach sei damit aber auch klar, dass sich weder die historische Trasse noch ein Neubau entlang der A52 wirtschaftlich rechnen würden: „Mitten durch Ortschaften eine so stark frequentierte Güterverkehrsstrecke wiederbeleben zu wollen, ist mit der CDU von Anfang an nicht zu machen gewesen“, so Krings.
Richtig sei natürlich die Verlagerung von Güterverkehr auf die Schiene: „Dies soll aber auf den bestehenden Routen passieren und dort, wo auch die Kapazität entsprechend genutzt werden kann“, so Krings. An diesen Routen sei es nach Überzeugung des Bundestagsabgeordneten dann auch notwendig „die dringend notwendigen Maßnahmen zum Lärmschutz konzentriert durchzuführen, anstatt sich an unterschiedlichen Stellen zu verzetteln", so Krings abschließend.