CDU verurteilt brutalen Angriff auf Polizisten
Der CDU Kreisvorstand hat den brutalen Angriff auf den Polizisten in Odenkirchen scharf verurteilt. Das höchste Gremium der CDU in Mönchengladbach hatte sich zuvor aus erster Hand von Polizeipräsident Hans-Hermann Tirre über die Tat informiert. Der Kreisvorsitzende Dr. Günter Krings brachte die Meinung des Vorstandes danach auf den Punkt: „Wir dürfen keine rechtsfreien Räume in unserer Stadt dulden.“
Der Vorstand hatte dem Polizeipräsidenten zuvor die Solidarität der CDU versichert: „Unsere Gedanken sind bei dem verletzten Polizisten, seinen Angehörigen aber auch seinen Kollegen, die diese feige und brutale Attacke miterleben mussten“, so Krings. „Diese Feindseligkeit und Respektlosigkeit auch gegenüber der Polizei ist schockierend“, so Krings.
Es dürfe nicht akzeptiert werden, dass offenbar eine Gruppe von Jugendlichen Anwohner und Geschäftsleute terrorisiere und Angst verbreite: Es müsse nun alles dafür getan werden, diese Gruppe langfrist auseinanderzubringen. „Hier muss nun hart durchgegriffen werden, auch um ein Signal der Abschreckung zu setzen.“ Die CDU sicherte dem Polizeipräsidenten dabei ihre Rückendeckung zu.
Der CDU Ortsverband Odenkirchen hatte bereits vor dem Vorfall das Thema „Sicherheit“ aufgegriffen, und unter anderem einen Bericht der Verwaltung in der Bezirksvertretung Süd gefordert. Denn Aufgabe der Verwaltung sei es nun auch dafür zu sorgen, dass andere Jugendliche und jüngere Bewohner in dem Bereich nicht ebenfalls in den Sog solcher Jugendgangs geraten. „Wir hoffen daher auf langfristige Lösungen, die verhindern, dass alle paar Jahre dieselben Probleme wieder auftreten“, so der Vorsitzende der CDU Odenkirchen Michael Schmitz.
Krings, der als Fraktionsvize der CDU/CSU Bundestagsfraktion auch im Deutschen Bundestag mit den Themen „Gewalt gegen Polizisten“ und „Jugendkriminalität“ beschäftigt ist, sieht die Linie der Union bei diesen Fragen bestätigt: „Wir brauchen eine stärkere Abschreckung bei kriminellen Jugendlichen – zum Beispiel durch einen Warnschussarrest. Wir brauchen spürbare und sichtbare strafrechtliche Konsequenzen für die Rädelsführer.“