Mönchengladbacher Schüler testen Ausbildungsberufe
 
Berlin/Mönchengladbach (01.06.2011). Das Berufsorientierungsprogramm für Jugendliche geht in eine weitere Runde: Zurzeit können Mönchengladbacher Schülern über das Bundesprogramm wieder einen mehrwöchigen Einblick in die Arbeitswelt dualer Ausbildungsberufe erhalten. „Diese Berufe bilden interessante Zukunftschancen, von denen die Jugendlichen im Rahmen dieses Projekts erfahren können“, freut sich der Mönchengladbacher Bundestagsabgeordnete Dr. Günter Krings.
 
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat mit Fördermaßnahmen im Bereich der beruflichen Bildung dazu beigetragen, das in Deutschland seit dem 1. April 2008 das Berufsorientierungsprogramm in überbetrieblichen Berufsbildungsstätten etabliert werden konnte. Für den Zeitraum bis 2013 hat das BMBF mehr als 70 Mio. € bewilligt.
 
In der achten Klasse lernen sie zwei Wochen lang mindestens drei Berufsfelder kennen und sind auch selbst an der Werkbank tätig. „Dies hilft den teilnehmenden Schülern, ihren ganz persönlichen Weg in die für sie richtige Ausbildung zu finden. Auch die Betriebe profitieren nachweislich von dem frühen Kontakt zu jungen, interessierten Menschen. Das Programm erfährt durchweg eine positive Resonanz aller Beteiligten: der Jugendlichen, der Ausbilder und der Lehrkräfte“, so Krings.
 
Im Jahr 2011 können sich 550 Schülerinnen und Schüler in Mönchengladbach auf ein breites Angebot freuen. Über das Bildungszentrum Mönchengladbach (TÜV Nord) haben sie die Möglichkeit, praktische Erfahrungen in sechs Berufsfeldern wie Metall, Holz, Farb- und Raumgestaltung, Hotel/Gaststätten, Lager/Handel sowie Kosmetik und Körperpflege machen.
 
„Die Zukunftsfähigkeit unseres Landes hängt wesentlich von Bildungsstand und Qualifikation der hier lebenden Menschen ab. Daher ist das Berufsorientierungsprogramm eine wichtige Maßnahme, um Jugendliche nach ihren individuellen Begabungen zu fördern und Übergänge im Bildungssystem zu erleichtern“, meint Krings.