Studentensteuer verschlechtert Studienstandort Mönchengladbach
Der Bundestagsabgeordnete Dr. Günter Krings kritisiert die geplante Einführung einer Zweitwohnungssteuer in Mönchengladbach: „Unsere Stadt hat zwar enorme Haushaltsprobleme – die dürfen jedoch nicht auf dem Rücken der Studenten ausgetragen werden“, so Krings.
Die Zweitwohnungssteuer treffe vor allem die rund 7000 Studenten aus Mönchengladbach. „Damit verliert der Studentenstandort Mönchengladbach an Attraktivität“, kritisiert Krings. SPD, FDP und Grüne in Mönchengladbach hätten mit ihrer Entscheidung für eine Zweitwohnungssteuer im Rat der Stadt ein falsches Signal abgegeben: „Die selben Parteien, die zuletzt bei der Debatte über den Bologna-Prozess noch angeblich hinter den Studenten standen, fallen ihnen jetzt in den Rücken“, so Krings. Auch für den Wirtschaftsstandort Mönchengladbach sei die Entscheidung gefährlich: „Unser Ziel muss es sein, die gut ausgebildeten Studenten der Hochschule Niederrhein in unserer Stadt zu halten – eine Zweitwohnungssteuer führt jedoch dazu, dass Mönchengladbach an Attraktivität verliert.“
Krings befürchtet, dass die neue Steuer gerade von Studenten nicht zum Anlaß genommen wird, in Mönchengladbach ihren Hauptwohnsitz zu nehmen, sondern ganz aus der Stadt wegzuziehen: „Die Mehrheit unserer Studenten kommt aus dem nahen Umkreis unserer Stadt. Die neue Steuer wird die Zahl der Tagespendler deshalb ordentlich erhöhen. Auch ökologisch ist das keine gute Entscheidung.“