Wieder Fernbahnanschluss für Mönchengladbach

„Ich freue mich, dass die Bahn Mönchengladbach endlich nicht länger auf dem Abstellgleis stehen lässt. Offenbar haben die intensiven und nachdrücklichen Bemühungen von mir und anderen Kollegen nun zu einem ersten Erfolg geführt.“ Mit diesen Worten kommentiert der Bundestagsabgeordnete Dr. Günter Krings die Ankündigung der Deutschen Bahn Mönchengladbach und Rheydt wieder an das Fernbahnnetz anzuschließen.

„Es ist unerträglich gewesen, dass Mönchengladbach die größte deutsche Stadt ohne Fernverbindungen gewesen ist“, so Krings. Er hatte darauf noch vor einigen Wochen in einer Debatte im Deutschen Bundestag hingewiesen. „Ich habe immer wieder betont, dass ein entsprechendes Angebot auch für die notwendige Nachfrage sorgt“, so Krings.

Möglicherweise habe auch der Druck durch private Bahnanbieter Wirkung gezeigt: „Ich fühle mich dadurch bestätigt, dass es richtig war, zum Beispiel auch mit der niederländischen Bahn über eine Fernzugverbindung von Eindhoven über Mönchengladbach nach Düsseldorf zu sprechen. Denn Konkurrenz belebt offenbar das Geschäft“, so Krings. Für ihn ist die neue Verbindung auch eine Aufwertung der beiden Hauptbahnhöfe in Gladbach und Rheydt, durch die die Züge fahren werden. Das ganze sei allerdings nur ein erster Schritt: „Ich würde mir noch weitere direkt Fernverbindungen wünschen.“
 
Persönlich freut sich Krings auch, dass die ICE Verbindung ab Dezember von Mönchengladbach nach Berlin führen wird: „Ich selbst fahre öfters mit der Bahn und werde dieses neue Angebot sicherlich gerne nutzen“, so Krings.
 
Zunächst sind folgende Verbindungen geplant: Ein IC soll freitags von Aachen nach Berlin über Gladbach und Rheydt fahren. Ein ICE fährt Sonntags mittags von Gladbach nach Berlin. Freitagnachmittag ist eine Verbindung von Berlin nach Gladbach mit dem ICE möglich. Außerdem kommt Sonntags ein IC von Berlin nach Gladbach und Rheydt.