Reform der GEMA notwendig

„Auch in Mönchengladbach gibt es von einigen Vereinen und kleineren Musikveranstaltern Kritik an der GEMA“, berichtet der Bundestagsabgeordnete
Dr. Günter Krings. Er unterstützt daher als Mitglied des Kulturausschusses des Deutschen Bundestages die Forderung der CDU/CSU, die Tarifstruktur der
GEMA zu überprüfen und zu verändern.

„Geistiges Eigentum ist schützenswert und Künstler müssen zu Ihrem Recht kommen. Daher ist die GEMA eine wichtige Einrichtung. Sie muss jedoch auch die Bedürfnisse der Kleinveranstalter besser berücksichtigen“, so Krings.
 
Es gebe vor allem Beschwerden über das Abrechnungsverfahren der GEMA. „Das gesamte Verfahren der Abgaben und Ausschüttungen ist so kompliziert,
dass es für Kreative und kleinere Veranstalter einen gewaltigen Aufwand nach sich zieht“, so Krings.
 
Die GEMA habe sich grundsätzlich gesprächsbereit gezeigt, so Krings. Die Union habe jetzt die Justizministerin gebeten, eine Konferenz zur Reform der GEMA einzuberufen, an der sowohl große als auch kleine Konzertveranstalter beteiligt werden sollen. „Gemeinsam sollen so Reformvorschläge gefunden werden“, so Krings.