Agrardieselsteuer muss gesenkt werden

Der Mönchengladbacher Bundestagsabgeordnete Dr. Günter Krings fordert eine Entlastung der Landwirte bei der Agrardieselsteuer: „Die Wirtschaftskrise erfasst auch die Landwirtschaft – daher ist es dringend notwendig, dass wir die nationalen Spielräume nutzen, hausgemachte Nachteile für die heimischen Betriebe zu beseitigen“, so Krings.

Deutschland liege an der Spitze der Steuerbelastung für Agrardiesel in Europa. So liegt der durchschnittliche Steuersatz bei uns bei circa 40 Cent – in Österreich bei 9,8 Cent und in Frankreich sogar nur bei 0,7 Cent. „Das ist ein deutlicher Wettbewerbsnachteil“, kritisiert Krings. In den vergangenen Tagen hat er zahlreiche Briefe
von Mönchengladbacher Landwirten zu diesem Thema erhalten.
 
„Die Mitglieder der Kreisbauernschaft Mönchengladbach-Neuss rennen bei mir offene Türen ein“, betont Krings. „Die CDU und unsere Landwirtschaftsministerin
Ilse Aigner haben sich in den vergangenen Monaten immer wieder für eine Senkung der Agrardieselsteuer eingesetzt – aber die SPD hat dies blockiert.

Wir brauchen eine nationale und einheitliche Regelung“, fordert Krings. Die SPD setze in leichtfertiger Weise die Zukunft der heimischen Landwirtschaft aufs Spiel: „Dafür fehlt mir jedes Verständnis. Denn eine wettbewerbsfähige und lebensfähige Landwirtschaft in Deutschland ist für unsere Versorgungssicherheit, für die Qualität unserer Lebensmittel und für unsere Umwelt notwendig und benötigt nun dringend unsere politische Unterstützung, um aus der gegenwärtigen
Krise gestärkt hervorzugehen.“