HBF Mönchengladbach wird saniert

Der Bundestagsabgeordnete Dr. Günter Krings begrüßt, dass in wenigen Wochen die Arbeiten für die Modernisierung des Gladbacher Hauptbahnhofes beginnen werden. „Es wird Zeit, dass die Bahn endlich ihren Investitionsstau in unserer Stadt beendet“, so Krings, der sich wiederholt bis hin zum Bahnvorstand für die Sanierung des Bahnhofes eingesetzt hatte.

„Es ist gut, dass nach den ersten Schönheitsreperaturen im Rahmen der Modernisierungsoffensive mit Fördermitteln des Landes NRW nun auch die Bahn selbst endlich Geld in die Hand nimmt. Der Zustand des Gladbacher Hauptbahnhofes ist für viele Bahnkunden ein Ärgernis“, so Krings. Wichtig seien das neue Ladenkonzept und die Sanierung der Gebäude und Verkehrsflächen am Hauptbahnhof. „Schon viel zu lange hat die Bahn Mönchengladbach auf dem Abstellgleis stehen lassen. Jetzt hat unser Einsatz Erfolg gebracht“, so Krings.
 
Der Druck auf die Bahn dürfe nun aber nicht nachlassen: „Pläne der Bahn haben wir schon allzu oft gehört – richtig freuen kann ich mich erst, wenn auch der dritte Bauabschnitt wie angekündigt im Jahr 2011 wirklich kommt“, so Krings. „Und nicht nur der Gladbacher Hauptbahnhof ist ein Problem – die Situation am Rheydter Hauptbahnhof ist ebenfalls katastrophal.“ Hier ist Krings von den bisherigen Bemühungen der Bahn enttäuscht: „Trotz einiger Gespräche und Ortstermine fehlen mir die kreativen Ideen der zuständigen Bahn-Planer. Ich habe daher erst vor wenigen Tagen den Bahnvorstand Otto Wiesheu angeschrieben und darauf hingewiesen, dass es für die Bahn in Mönchengladbach noch viele Baustellen gibt.“
 
Dazu zählt Krings neben den Bahnhofsgebäuden auch das Thema „Fernanbindungen“: „Die Stadt Mönchengladbach hat die Idee einer Fernverbindung von
Eindhoven über Mönchengladbach zum Düsseldorfer Flughafen aufgegriffen. Ein entsprechendes Gutachten läuft. Wir können so durch private Alternativen Druck auf die Bahn ausüben.“
 
Krings wird morgen im Deutschen Bundestag ebenfalls zum Thema „Bahn“ im Zusammenhang mit dem Thema „Fahrgastentschädigung“ sprechen. Es soll
erstmals ein gesetzlicher Anspruch für Bahnkunden geschaffen werden, wonach sie bei Verspätungen Geld zurück erhalten.