Brücke für Arbeitsplätze ausbauen
Der Bundestagsabgeordnete Dr. Günter Krings schlägt eine Verlängerung des Kurzarbeitergeldes von 18 auf 24 Monate vor: „Kurzarbeit hilft gerade in der aktuellen wirtschaftlichen Lage Entlassungen zu vermeiden“, so Krings. Die Bundesregierung hatte im Rahmen des Konjunkturpaketes bereits die
Möglichkeiten für Kurzarbeit ausgeweitet.
„Dieser Schritt war richtig – denn er hilft Unternehmen über eine konjunkturelle Tiefphase hinwegzukommen und ist daher eine Brücke für Arbeitsplätze.“ Dies bestätigten auch die Arbeitsmarktdaten für den Arbeitsamtsbezirk Mönchengladbach-Neuss. Hier waren im März fast doppelt so viele Beschäftigte in Kurzarbeit,
wie im Vormonat (insgesamt 3866 Arbeitnehmer).
„Natürlich ist die Erhöhung der Kurzarbeiterzahlen kein Grund für Euphorie – aber noch schlimmer wäre es, wenn alle diese Arbeitnehmer jetzt ohne Arbeit auf der Straße stehen würden“, so Krings. Zusätzlich sinnvoll nutzbar sei die Kurzarbeit auch, wenn die gewonnen Zeit mit entsprechenden Weiterbildungsangeboten
genutzt werde.
„Da sich die Kurzarbeit offenbar als wirksames Instrument gegen Entlassungen erwiesen hat, sollten wir die Möglichkeiten weiter ausbauen“, so Krings.
Gerade wenn man auch schon den Blick weiter auf die Zeit nach der Finanzkrise richte: „Dann werden viele Firmen froh sein, wenn sie ihre gut ausgebildeten Fachkräfte durch die Kurzarbeit weiter im Unternehmen behalten haben.“