Schnelles Internet für alle Mönchengladbacher

Schnelles Internet für alle – das soll bis spätestens Ende 2010 auch in Mönchengladbach gelten. So plant es die Bundesregierung in ihrer Breitbandstrategie.
Der Bundestagsabgeordnete Dr. Günter Krings unterstützt diese Initiative und fordert entsprechendes Engagement vor Ort.

Die Bundesregierung wird im Rahmen der Breitbandstrategie den Ausbau von schnellen Internetverbindungen fördern: „Das Ziel ist ein flächendeckendes Angebot bis in den letzten Haushalt bis Ende 2010“, erläutert der Bundestagsabgeordnete Dr. Günter Krings. Davon würden auch viele Haushalte in Mönchengladbach profitieren – denn 5% der Haushalte im Stadtgebiet hätten bisher noch nicht die Chance, auf eine schnellen Internetleitung zuzugreifen. Mehr als 150 Millionen Euro werden in verschiedenen Förderprogrammen bereitgestellt.
 
„Wir müssen daneben auch in Mönchengladbach über Synergiemöglichkeiten nachdenken“, fordert Krings. 70% der anfallenden Kosten für den Ausbau von breitbandiger Infrastruktur im Festnetz seien Tiefbaukosten. Die Kosten sinken aber, wenn die verschiedenen Infrastrukturbetreiber stärker über
Kooperationsmodelle nachdenken: „Man könnte zum Beispiel in Abwasserkanälen vergleichweise kostengünstige Glasfasernetze verlegen. Oder bei ohnehin anfallenden Straßenbaumaßnahmen direkt die Infrastruktur fürs schnelle Internet mit verlegen.“ Die Bundesnetzagentur und das Bundeswirtschaftsministerium arbeiten an einem Infrastrukturatlas, der diese Angaben bis Herbst 2009 sammeln soll: „Aber auch vor Ort sollten wir uns hier gemeinsam an einen Tisch setzen
und nach Kooperationsmöglichkeiten suchen.“
 
Breitband-Technologie sei ein wichtiger Standortfaktor. Für Unternehmen sei eine schnelle Internetverbindung ebenso wichtig, wie die Stromversorgung oder eine gute Verkehrsanbindung. Und auch für den einzelnen Bürger bedeute der Zugang zu schnellem Internet eine unverzichtbare Teilhabemöglichkeit an der Wissensgesellschaft.