Bessere Beratung beim Thema Spätabtreibung

Der Bundestagsabgeordnete Dr. Günter Krings hofft auf eine schnelle Verbesserung durch ein Gesetz zu Spätabtreibungen: „Ich wünsche mir, dass die SPD
sich einer besseren Beratung für die Eltern nicht weiter in den Weg stellt und wir das Gesetz noch vor der Bundestagswahl beschließen können“, so Krings.

 
Am heutigen Montag findet im Bundestag eine Experten-Anhörung zu dem Thema statt. Krings gehört zu den Erst-Unterzeichnern einer Gesetzesinitiative, die Spätabtreibungen deutlich erschweren will: „Wir wollen eine Beratungspflicht der Ärzte, eine dreitägige Bedenkzeit vor einem möglichen Schwangerschaftsabbruch und bessere statistischer Erhebungen über Spätabtreibungen“, erläutert Krings.

Dieses Gesetz sei notwendig: „Wir wollen den Eltern durch eine bessere Beratung mehr Hilfe in schwierigen Situationen geben und ungeborene Kinder unmittelbar vor der Geburt besser schützen.“ Das sehen auch Teile der SPD, wie zum Beispiel die ehemalige Familienministerin Renate Schmidt so. Krings setzt daher darauf, dass sich im Bundestag eine Mehrheit für das Gesetz finden wird.