Mittelstand wird entlastet
„Gerade in wirtschaftlich schweren Zeiten müssen wir die Unternehmen weiter von Bürokratie entlasten“, fordert der Bundestagsabgeordnete Dr. Günter Krings. Er begrüßt daher das „Dritte Mittelstandsentlastungsgesetz“, das jetzt im Bundestag diskutiert worden ist.
„Unnötige Bürokratie verhindert Erneuerung und Wachstum, bremst wirtschaftliche Betätigung und kostet Zeit und Geld gerade der kleinen und mittleren Unternehmen. Und je kleiner die Unternehmen sind, desto mehr leiden sie unter Überregulierung.“ Gerade für Mönchengladbach, das von vielen mittelständischen Unternehmen geprägt sei, sei der Bürokratieabbau daher wichtig.
Zwei Gesetze zur Entlastung des Mittelstandes hat die Bundesregierung in den vergangenen Jahren bereits auf den Weg gebracht. Jetzt kommt der nächste Schritt.
Im Kern soll vor allem die Überregulierung in klein- und mittelständischen Unternehmen gestoppt werden. Vorgesehen ist zum Beispiel eine Vereinfachung der Handwerkszählung, die rund 460.000 selbstständige Unternehmen betrifft. Insgesamt werden durch das Gesetz alleine im Jahr 2009 rund 100 Millionen Euro in den Unternehmen und circa 9 Millionen Euro in der Verwaltung an Bürokratiekosten eingespart.
„Das dritte Gesetz zum Bürokratieabbau zeigt, dass wir Schritt für Schritt vorankommen. Die Union hält damit ihr Versprechen zum Bürokratieabbau. Dieses Ziel gilt
für uns langfristig. Jedes Gesetz wird seit einiger Zeit vor der Verabschiedung im Bundestag auf mögliche Bürokratiekosten überprüft und gegebenenfalls geändert“, so Krings.