Krings begleitet Jugendschutzstreife

Der Mönchengladbacher Bundestagsabgeordnete Dr. Günter Krings hat sich aus erster Hand über die Jugendschutz-Streifen in Mönchengladbach informiert. Er begleitete die Beamten der Polizei und des Ordnungsamtes Mönchengladbach an einem typischen Abend in der Gladbacher Altstadt.
 
„Die gemeinsamen Streifen der Behörden sind vorbildlich, weil so die Arbeit ideal koordiniert wird und der Informationsaustausch reibungslos und schnell funktioniert“, so der Abgeordnete. Mönchengladbach habe schon beim Kampf gegen Kinderunfälle und der Betreuung von jugendlichen Intensivstraftätern gezeigt, dass ein gemeinsames Handeln der verschiedenen Beteiligten zu guten Ergebnissen führe. Auch die Ordnungspartnerschaft beim Jugendschutz sei ein solch gutes Beispiel, so Krings. Polizei und Ordnungsamt berichteten ihm, dass seit den gemeinsamen Streifen die Zahl der Anzeigen spürbar zurückgegangen sei. „Es ist bekannt, dass Ordnungsamt und Polizei regelmäßig kontrollieren – und alle Vorfälle werden gebündelt und ausgetauscht“, lobt Krings.
 
Der Bundestagsabgeordnete begleitete die Polizisten und Ordnungsamtsmitarbeiter vier Stunden lang zwischen 22 und 2 Uhr Nachts. Dabei ging es vor allem um die Kontrolle, ob sich Jugendliche nach 24 Uhr in den Gaststätten aufhielten: „Mich hat gefreut, dass sich die meisten Lokale vorbildlich an die Jugendschutzregeln halten“, so Krings. Allerdings bekam er auch einen Fall mit, wo zwei 16jährige zu später Stunde in einem Lokal angetroffen wurden: „Hier ist es richtig, dass durchgegriffen wird – und zwar gegen die Betreiber, die nicht richtig auf den Jugendschutz achten“, so Krings. Auf den Betreiber kommt eine Geldstrafe zu und im Wiederholungsfall droht ihm der Entzug der Betreiber-Genehmigung: „Das schützt die Jugendlichen selbst und ist auch im Interesse aller Wirte, die sich an die Regeln halten – letztendlich sorgt die Vorbeugung beim Jugendschutz auch für mehr Sicherheit in der Altstadt“, so Krings.
 
Krings nutzte seinen Besuch in der Altstadtwache auch, um sich noch einmal über die Videokameras in der Altstadt zu informieren: „Für das Sicherheitsgefühl der Anwohner, Geschäftsleute und Besucher sind die Kameras wichtig. Potentielle Straftäter werden abgeschreckt, denn sie könnten anhand der Aufnahmen überführt werden“, so Krings. Es sei daher wünschenswert, wenn der Betrieb der Kameras in diesem Herbst weiter verlängert werde, so Krings.